Immer wieder stellen wir uns die Frage nach der richtigen Börsensoftware, um mit der Entwicklung unserer Services bestmöglich weitermachen zu können. Was muss also eine Software für Aktionäre und Depotbesitzer alles können? Von unseren Nutzern bekommen wir viele Anregungen – hier diskutiere ich ein paar davon. Diskutiere mit!

App-Nutzung

Jeder nutzt inzwischen Smartphones, und kostenlose Apps gehören zum Standard. Allerdings hinken wir hier mit Aktienfreunde noch ein wenig hinterher – es gibt nur eine Betaversion im Google Play Store. Schon seit einer Weile fragen wir uns, wie sinnvoll überhaupt der Aufwand und die Kosten zur Entwicklung sind, wenn doch inzwischen sowieso die meisten Nutzer einfach mit ihrem mobilen Browser bei uns vorbeisurfen. Eine mobile Webseite haben wir ja. Trader nutzen ohnehin andere Apps. Wie seht ihr das? Ist auch eine Integration eurer Apple-Watch notwendig, oder ist eine umfassende Darstellung im Webbrowser wichtiger?

Statistiken und Analysen

Von einer Börsensoftware erwartet man, vor allem im Vergleich zu seiner Hausbank, wesentliche Verbesserungen im Statistik- und Analysebereich. Allerdings möchten wir unsere Ressourcen nicht zu sehr in die technische und quantitative Sphäre verschieben. Uns kommt es daher vor allem auf die richtige Performanceberechnung, Ertragsberechnung und Balancierung des Depots an. Trader und Charttechniker finden auf unserer Seite daher meist zu wenig Informationen, um danach handeln zu können. Wir entwickeln bereits weitere Statistiken, möchten aber keine finanzmathematischen Profis bedienen. Wonach trefft ihr Entscheidungen?

Bankenintegration & gute Kursversorgung

Unser derzeitiger Schwerpunkt in der Entwicklung liegt auf der möglichst großen Akzeptanz von verschiedenen Banken und Depots zum Importieren. Wir sind sicher, dass eine Vermögensbetrachtung nur sinnvoll ist, wenn das gesamte Kapital betrachtet werden kann. Die Börsensoftware, die ich bisher kenne, bietet dies nur in Form der Watchlistverwaltung an oder hat garkeinen Zugriff aufs Depot. Dazu gehört natürlich auch eine gute Kursversorgung: bisher haben wir dazu nur Lob bekommen, auch wenn die Unterstützung von weiteren Fremdwährungen sicherlich wichtig ist.

Sozialer Bereich mit Hilfe und Tipps

Der Privatanleger ist mit seinem Hobby meistens allein, weshalb wir es eine gute Idee fanden, Gleichgesinnte zusammenzubringen. Ziemlich schnell haben wir aber festgestellt, dass niemand ein weiteres Social-Networking-Portal braucht, sondern vielmehr auf die Börsensoftware großer Wert gelegt wird. Wir haben uns entschieden, den Nutzern zu ermöglichen, Kommentare zu Wertpapieren auszutauschen und sich mit der Möglichkeit, seine Watchlisten zu teilen, gegenseitig zu unterstützen. Das kommt bisher gut an – wir möchten aber gern noch weiter gehen. Zukünftig wird es den Nutzern möglich sein, professionelle Hilfe durch einen Finanzberater gestellt zu bekommen. Auf Honorarbasis ist dann eine transparente und unabhängige Beratung zum eigenen Depot möglich.

Das gesamte Finanzspektrum in einem Portal

Bereits jetzt haben viele unserer Nutzer alle Konten und Depots auf unserer Plattform im Überblick. Die kostenlose Börsensoftware unterstützt bei der Geldanlage und die Integration der Konten hilft dabei, den Überblick über das Gesamtvermögen nicht zu verlieren. Mir ist hierbei immer das Kuchendiagramm wichtig, das mir meinen Cashbestand und Anlagebetrag anzeigt. Mir persönlich fehlen aber noch gesonderte Rohstoffkonten und die Möglichkeit der Eintragung von Immobilien und Versicherungen, um auch wirklich alle finanziellen Teilbereiche meines Lebens abgedeckt zu haben. Das sind die nächsten Herausforderungen für uns.

Hilf mit bei der Weiterentwicklung unserer Depotverwaltung und schreibe mir, was dir noch am Markt fehlt!

euer Florian

Bild Future Interfaces 2014 von Flick-User NYC Media Lab unter CC-Lizenz.