Wann haben Sie zum letzten Mal neue Leute und interessante Menschen kennengelernt? Ich bin immer auf der Suche danach, um meinen Horizont zu erweitern und mehr zu lernen. Je mehr Blogbeiträge ich schreibe – desto mehr muss ich aufpassen, nicht wie ein Prediger zu wirken – sondern vielmehr als lernender Lehrender, welcher ebenso viele neue Lektionen braucht wie ein Einsteiger.

Hamsterrad oder CashCow zur Einkommensgenerierung?

Jedes Kennenlernen beginnt meist mit einem Smalltalk über die wesentlichen Dinge des Lebens zur Einschätzung des Gegenübers. Woher kommen Sie? Und in welcher Branche sind Sie tätig? Mein Ziel ist es, zukünftig bei diesen Smalltalks unterscheiden zu können zwischen meinem Job und meinem Business oder meiner Arbeit und meiner Profession. Der Job ist dabei etwas Flüchtiges, etwas Austauschbares, etwas zur Erreichung von Karriere- und finanziellen Zielen. Im schlechtesten Fall ist es der ungeliebte Job zur Aufrechterhaltung des Lebensstandards und die Gefangenschaft im Hamsterrad. Im guten Fall ist es der gern erledigte Job, der neben den Kosumausgaben auch noch Zeit zum Leben und Geld zum Investieren übrig lässt.

Im besten Fall ist es die Erfüllung des Karrierewunsches, die Etappe zum ganz großen Los und sowohl eine geliebte Tätigkeit als auch die erfüllende Aufgabe. Hier verschwimmt dann die Grenze zur Profession. Denn selbst in den beiden weniger geliebten, aber häufigeren Fällen kann hinter dem Job trotzdem ein Business lauern. Selbst wenn der Job nicht die Erfüllung bringt, kann man ihn trotzdem nutzen, um seine größer gesteckten Ziele und Tätigkeiten zu erreichen – wenn seine Profession beispielsweise das Investieren ist und man sich als Sparer auf den Weg zur finanziellen Freiheit gemacht hat.

Die größten Unternehmen haben Job und Business!

Plumpe und gefühlslastige soziologische Philosophie meinerseits? Vielleicht – aber selbst große Aktienunternehmen haben einerseits einen vordergründigen Job und anderseits ein Business dahinter, welches die wahren Gewinne erzielt. So ist z.B. McDonalds vordergründig eine FastFood-Kette, hintergründig aber vor allem eine Immobilienholding mit zum Teil den teuersten und besten Grundstücken auf dem gesamten Globus.

Ich werde zukünftig mehr auf meine Profession, mein Business und meine Vorlieben eingehen, wenn ich von mir erzähle. Das ist es, was mich ausmacht und was am Ende bleibt. Davon erzählt man begeistert und schafft es, andere in seinen Bann zu ziehen. Es bietet die Chance, auch andere von der Magie der eigenen Träume anzustecken. Genauso wie bei der funamentalen Unternehmensbewertung, möchte ich auch zukünftig mehr auf solche Leidenschaften und Qualitäten meines Gegenübers achten – denn sie sind es, von denen man lernen kann.

Unabhängig von eurer Jobsituation – mit der richtigen Einstellung und Leidenschaft kann jeder ein Investor sein.

euer Florian