Fonds-Porträt Tigris Small & Micro Cap Growth Fund: Die besten Mittelständler

Der Tigris Small & Micro Cap Growth Fund hat sich zum Ziel gesetzt, in die besten Unternehmen des deutschsprachigen Mittelstands zu investieren.  Der Investmentfokus liegt auf Small & Micro Caps mit einer Marktkapitalisierung von bis zu 1 Milliarde Euro. Technologie-Titel wie SNP, EQS oder Süss Microtec machen derzeit knapp 58% des Portfolios aus. Wir haben dazu mit dem Fondsberater des in Kooperation mit Hansa-Invest aufgelegten Aktienfonds gesprochen.

Kategorie:Aktienfonds (mind. 51% Aktien)
Kauf über Rentablo:Ja*
Anlageidee:Möglichst hoher Wertzuwachs mit Investments in Small & Micro Caps aus deutschsprachigem Raum.
ISIN / WKNDE000A2QDSJ7/
A2QDSH
Performance seit Auflage:15,3 % (Stand: 17.09.2021 )
Volumen:17 Millionen Euro (Stand: 17.09.2021)
Ausgabeaufschlag:5%
Auflagedatum:03.05.2021
Verwaltervergütung:1,995 % p.a. (R-Tranche)

*Rentablo-Kunden sparen den Ausgabeaufschlag und können als Cashback die in der Verwaltervergütung enthaltene Bestandsprovision erstattet bekommen.

Lukas Spang: Sucht die besten Mittelständler im deutschsprachigen Raum.
Lukas Spang: Sucht die besten Mittelständler im deutsch- sprachigen Raum.

Tigris Small & Micro: 5 Fragen an den Fondsberater Lukas Spang

Lukas Spang (geboren 1992) studierte Business Management (M.Sc.) an der Universität Würzburg. Er sammelte Erfahrungen im Kapitalmarktresearch der GBC AG in Augsburg sowie im Aktienresearch beim Bankhaus Lampe in Düsseldorf. Ab September 2013 verwaltete er das wikifolio “Chancen suchen und finden”, das ab Februar 2014 auch als Zertifikat investierbar war. Zwischen Februar 2014 und Mai 2021 erzielte er mit seiner Small & Micro Cap Strategie einen Wertzuwachs von rund 365%. Hier erfahren Sie mehr über Lukas Spang persönlich.

1. Was macht der Tigris Small & Micro Cap Growth Fonds?

Der Tigris Small & Micro Cap Growth Fund investiert in Small & Micro Caps aus dem deutschsprachigen Raum (D / A / CH) mit einer Marktkapitalisierung von unter 1 Milliarde Euro. Verfolgt wird dabei ein sogenannter Growth-Value-Ansatz, d.h. es wird auf Unternehmen mit überproportionalen Wachstumsperspektiven gesetzt, die gleichzeitig (absehbar) profitabel arbeiten und Skalierungspotential haben, bei denen also voraussichtlich sowohl Umsatz als auch Ertrag überproportional wachsen werden.
Zudem sind (künftiger) Cashflow und Kapitalrendite wichtige Größen.

2. Was macht Ihren Fonds besonders?

Das Aktienportfolio mit dem klaren Growth-Value-Ansatz ist konzentriert auf lediglich 20-30 Titel, denn nicht die Masse macht’s, sondern die strikte Auswahl von Top-Unternehmen  (aktuell befinden sich 21 Werte im Fonds). Über die vergangenen 8 Jahre habe ich dieses Nebenwerte-Segment intensiv erforscht. Ich habe dabei mit den meisten Unternehmen davon mindestens einmal persönlich gesprochen (Vorstand oder IR) und kenne somit nahezu alle Firmen, die für meinen Anlagehorizont relevant sind. Indem ich stets sehr nah an den Unternehmen dran bin und mein eigenes Research betreibe, habe ich stets die wichtigsten Entwicklungen im Blick und kann flexibel sowie schnell auf Veränderungen reagieren.

3. Wie gehen Sie bei der Titelauswahl vor?

Basis der Titelauswahl ist ein quantitativer und qualitativer Bottom-up Ansatz, also harte Zahlen einerseits, der Eindruck vom Unternehmen und seinem Management andererseits, Neben der klassischen Fundamentalanalyse schaue ich also auch auf nicht-finanzielle Faktoren.

Im Rahmen der Fundamentalanalyse werden die Unternehmenszahlen jeweils in eigenen Datenbank aufgearbeitet, eigene Schätzungen erstellt und die Unternehmen mittels eines DCF-Modells (Discounted-Cashflow) bewertet. Dazu gehört auch die intensive Aufarbeitung der Quartals- und Geschäftsberichte.

Um eine möglichst genaue Analyse vorzunehmen, bin ich regelmäßig den Vorständen der Mittelständler im Kontakt, denn gerade bei Mittelständlern ist die Person des Vorstandes wesentlich für die Unternehmensentwicklung. Das ist dann der qualitative Faktor.

  • Welchen Eindruck hinterlässt der Vorstand?
  • Wirkt der Vorstand glaubwürdig, kennt er sein Geschäft?
  •  Hält der Vorstand seine Aussagen?
  • Wie aktiv betreibt das Unternehmen Investor Relations Arbeit?
  • Wie transparent zeigt man sich?

Zudem sind externe Faktoren wie beispielsweise institutionelles Interesse bei Erreichen einer kritischen Größe, Research oder beispielsweise Branchen, die gerade “in” sind relevant. Diese qualitativen Faktoren unterstützen damit die quantitative Analyse. Nur gute Zahlen reichen nicht.

4. Welche Rendite / Performance streben Sie an – und woran messen Sie sich?

Der Tigris Small & Micro Cap Growth Fund hat keine Benchmark. Als Orientierung für den Erfolg ziehen wir aber den MSCI Europe Small Cap Index heran und haben den Anspruch, eine bessere Performance als dieser Index zu erzielen. Als Ziel haben wir uns daher eine durchschnittliche Rendite von 15% pro Jahr über einen Wirtschaftszyklus von 5 Jahren gesetzt.

5. Für welchen Anleger ist Ihr Fonds geeignet?

Die Strategie richtet sich sowohl an institutionelle Investoren (WKN A2QDSG) als auch an Privatanleger (WKN A2QDSH). Aufgrund der fokussierten Portfoliostruktur muss der Anleger allerdings auch mit einer erhöhten Volatilität (Risikokategorie 6) rechnen. Der Anlagehorizont des Anlegers sollte daher mindestens 5 Jahre betragen.

Verkaufsprospekt/ Anlegerinformationen Tigris Small & Micro Cap Growth Fund

Alle Infos für die R-Tranche  finden Sie hier bei Hansa Invest:

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