Das krisensichere Depot im Corona-Crash

Krisensicheres Depot

Im November letzten Jahres habe ich meinem Vater ein krisensicheres Depot zusammengestellt. Das Portfolio soll Rendite und Risiko in eine gute Balance bringen. Mit dem Corona-Crash wurde das Depot nun auf Herz und Nieren getestet.

Unsere Absicherungs-Strategie besteht aus einer Mischung aus aktivem Fondsmanagement und konservativen Aktien. Die wachstums-Komponente bringen vor allem Tech und Logistik Aktien ein.

Aktives Fondsmanagement glänzt im Crash

Insbesondere das aktive Fondsmanagement bestehend aus dem FLOSSB.V.STORCH Multiple Opportunities (LU0323578657) und dem AGIF Artificial Intelligence A (LU1548497186) erfüllte die in es gesetzten Erwartungen. Zwar konnten auch die Fondsmanager einen Einbruch nicht vermeiden, allerdings viel dieser wesentlich geringer aus als z.B. beim DAX oder dem MSCI World.

Das Risiko-Management des Flossbach von Storch begrenzte die Verluste im „Corona-Crash“ erheblich.

Auch konservative Aktien werden gebeutelt

Weniger gut funktioniert hat die Absicherung mit konservativen Aktien. Hier wirkt sich negativ aus, dass wir mit SANDS CHINA  (KYG7800X1079) einen Kasino-Betreiber im Portfolio haben. Da ein Kasino eine größere Ansammlung von Menschen darstellt, ist diese eigentlich stabile Aktie natürlich besonders anfällig für Quarantäne Maßnahmen im Rahmen der Corona-Virus Epidemie.

Tech-Aktien lösen Wachstumsversprechen ein

Gut funktioniert hat auch die aus Tech- und Logistik-Aktien zusammengesetzte Wachstumskomponente. Zwar war der Einbruch hier vergleichbar mit dem großer Aktien-Indices. Allerdings war das vorherige Kurswachstum stark genug, um auch nach dem Einbruch mit einer guten Überrendite dazustehen.

Alphabet liefert Überrendite. Auch nach dem Corona-Crash ist unser Investment noch im Plus. Mit dem DAX wären wir deutlich ins Minus gerutscht.

Portfolio bewährt sich im Crash

Alles in Allem hat sich unser Portfolio bewährt. Zwar hat der Crash unsere in den letzten 4 Monaten erzielten Gewinne weitgehend zunichte gemacht. Da wir zu recht hohen Kursen investiert hatten, haben wir dieses Risiko allerdings bewusst in Kauf genommen. Verglichen mit einem Investment in einen DAX oder MSCI World ETF steht unser Portfolio allerdings erheblich besser da.

Unser Portfolio pendelt aktuell um den Einstandswert. Hätten wir in einen MSCI World ETF investiert, so lägen wir nun 7 %, mit einem DAX ETF gar 10 % im Minus.

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