Fondsdepot: Das sind die Unterschiede

Fondsdepot

Immer wieder suchen Fondssparer nach einem Fondsdepot – offenbar in dem Irrglauben, Fondsanteile müssten in ein Fondsdepot. Dabei können Fondsanteile bei jeder Depotbank gekauft und verwahrt werden. Allerdings gibt es nur eine Handvoll Anbieter, bei denen Rabatte auf die Ausgabeaufschläge, also Fondskauf ohne Ausgabeaufschlag, und eine Erstattung von Bestandsprovisionen (Cashback) möglich sind. Es sind jene, die mit einem Fondssupermarkt zusammenarbeiten.

In einem typischen Wertpapierdepot können praktisch alle handelbaren Wertpapiere verzeichnet werden, seien es nun einzelne Aktien, Anleihen, Fondsanteile oder ETF. Angeboten werden diese Depots von vielen Banken. Dabei ist zu unterscheiden zwischen einem Einlagenkreditinstitut und einer Wertpapierhandelsbank.

  • Einlagenkreditinstitute sind laut Definition der Finanzaufsicht BaFin Kreditinstitute, die Einlagen oder andere unbedingt rückzahlbare Gelder des Publikums entgegennehmen und das Kreditgeschäft betreiben. Dazu gehören Vollbanken wie z.B. die Comdirect und die DAB BNP Paribas und Fondsbanken wie die Ebase, Fondsdepotbank oder FIL
  • Wertpapierhandelsbanken – auch Broker genannt – sind Kreditinstitute, die eben keine Einlagenkreditinstitute sind, aber Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen wie ein Wertpapierdepot erbringen. Flatex, Smartbroker, Trade Republic und JustTrade gehört zum Beispiel zu den Wertpapierhandelsbanken.

Mitunter ist auch von Fondsplattformen die Rede. Das sind Depots, die tatsächlich nur Fondsanteile verwahren. Das bekannteste Beispiel dafür ist das DWS Depot.

Das richtige Fondsdepot: Geringe Gebühren, hohe Erstattung

Wenn also ein Fondssparer ein Fondsdepot sucht, hat er im Prinzip eine riesige Auswahl. Wer aber keine vermeidbaren Kosten zahlen will und die Rendite erhöhen will, der ordert seine Fondsanteile über einen Fondsvermittler wie Rentablo, muss aber ein Depot bei einer Partnerbank haben. Der Grund: Nur eine Handvoll Anbieter von Wertpapierdepots unterstützt das Geschäft von Fondsdiscountern:

Abschlussprovisionen und Bestandsprovisionen fließen vom Fonds zunächst zur Depotbank. Die Depotbank muss wie der Fondsvermittler bereit sein, dass diese Provisionen entweder erst gar nicht erhoben werden oder an den Fondsvermittler weitergeleitet werden – damit dieser dann das Geld an den Fondssparer ausschütten kann.

Das sind die beliebtesten Fondsdepots bei Rentablo

Partner-BankAnteil in %
Comdirect37
Ebase21
DAB BNP Paribas15
FFB (Fil Fondsbank)10
Fondsdepotbank9
Augsburger Aktienbank5
DWS Investment2
Metzler1

Sparkassen und Volksbanken sowie die Großbanken haben daran überhaupt kein Interesse, weil sie sonst ihrem stationären Vertrieb am Schalter Konkurrenz machen würden. Kaum jemand würde wohl noch am Schalter einen Sparkassenfonds oder einen Fonds von Union Investment ordern, wenn der gleiche Kauf über Rentablo viel günstiger möglich wäre.

Als Anbieter typischer Fondsdepots wurden deshalb Institute bekannt, die keine Filialen haben, etwa die Comdirect. Sie bekamen als Partnerbanken von Fondsvermittlern wie Rentablo schnell viele neue Kunden und setzen darauf, dass so ein Fondsdepot auch mal für andere Zwecke genutzt wird, etwa dem Kauf von Aktien, was dann Gebühren einbringt.

Bei der Wahl des richtigen Fondsdepots gibt es zwei wichtige Kriterien:

  1. die Gebühren, etwa Grundgebühren oder Gebühren für Transaktionen
  2. die Erstattungen bei Bestandsprovisionen

Rentablo rabattiert den Ausgabeaufschlag um 100% und zahlt die monatlich fließenden Bestandsprovisionen, welche sonst bei der Bank oder dem Fondsvermittler verbleiben, an seine Kunden als Cashback aus.  Hierbei gibt es Unterschiede von Depotbank zu Depotbank: die einen zahlen mehr, die anderen weniger. Sie können das ganz einfach im Rentablo-Rechner anzeigen lassen: Fonds und Betrag eingeben, Partner-Bank auswählen. Ihnen wird das jeweilige Cashback angezeigt, was ein gutes Auswahlkriterium für ein Fondsdepot ist.

 

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